Alt-Linzenshäuschen
Wachturm Anno 1416

Es war um 15 Jhd, gerade als die zweite Stadtmauer errichtet war. Das die Aachener auf die Idee kamen ihre Stadt noch mehr sichern zu wollen. Doch reichten die finanziellen Mittel bei weitem nicht aus um noch eine Stadtmauer zu errichten. Also wurden im äußeren Bereich Gräben ausgehoben und Ketten (Grindeln) gezogen. An den Übergängen sollten Wachposten jeden Reisenden kontrollieren . aber auch das reichte den lieben Aachenern nicht.

Aachen gehörte damals zum Herzogtum Jülich.

Es dauerte nicht lange, da wollten sie mehr und beschlossen den Bau von Wachtürmen im Grenzbieten. Die Aachener gewannen den Herzog von Jülich für ihren Plan, der den Bau der äußeren Wehranlage finanzierte. So entstand auch der Turm auf dem Brandenberg

 (heute Alt-Linzenshäuschen ).

Von diesem Turm aus, konnte man weit nach Aachen blicken. Rings herum waren hauptsächlich Heidelandschaften  und Felder.

Auf den Türmen wurden Wächter positioniert. Der erste namentlich erwähnte Wächter hieß Lenzen –Sebastian . Nach allem Anschein, war er dem spott der Aachener ausgesetzt, die vorwiegend von Lenzgen up sen huyschen ( Lenzen auf seinem Häuschen) oder Lensgenhuyschen  (Lenzenshäuschen) sprachen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Name zu Linzenshäuschen.

Die Türme kamen nie wirklich zum Einsatz, so das einer nach dem anderen zerfiel , bis auf zwei.

Die noch erhaltenen Türme wurden als Forststellen umfunktioniert. Die Wächter wurden Forstaufseher und waren ins Besondere dafür zu ständig die Aachener vom Holzklau aus dem Wald abzuhalten. An Linzenshäuschen wurden Pferde gewechselt und auch Maut für die Strasse eingesammelt. Die  Förster verdienten  damit ein Zubrot, in dem sie Fremde bewirteten.

Wirklich zum gastronomischen Betrieb wurde Linzenshäuschen erst im 19 Jhd.

Zur Kur und Badezeit wurde der Aachener Wald aufgeforstet. Der Wald sollte zum Erholungsort für die Aachener und seinen Besuchern dienen.

Was die Aachener bis heute zu auch nutzen.

Mitte des 20 Jhd gab es nicht wie,t noch ein Haus , was auch Linzenshäuschen genannte wurde. Dort fanden nach dem Krieg viele Veranstaltungen statt. Damit Original und Plagiat zu unterscheiden waren, wurde aus dem Namen des Wachturms Alt-Linzenshäuschen und aus dem anderen Neu-Linzenshäuschen.

Neu – Linzenshäuschen exestiert seit einigen Jahrzenten nicht mehr, nur noch die Namen an den Bushaltestellen und die Bezeichnung des Ortes erinnern an das zweite Restaurant.

 

Alt-Linzenshäuschen ist seit Jahrhunderten immer für viele Menschen ein Zufluchtsort mit

vielen postiven Erlebnisen gewesen. Viele Gäste kommen seit Generationen in dieses Haus und erzählen tolle Geschichten. Jeder neuen Geschichte hören wir gerne und Gespannt zu.